Mal ne Frage an alle, die auch schon länger "was mit Computern machen", insbesondere privat/als Hobby/aus Spaß am Gerät:

Als Kind/Jugendlicher hab ich lange einfach "gemacht" und "probiert" und irgendwann gings (und oft war es auch kaputt)
Später wusste ich dann besser was ich mach, bin mit mehr Wissen und weniger Raten rangegangen, und es ging meist gut und schnell, wenn auch nicht immer strukturiert
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Heute hab ich das Gefühl, das ich "zu viel" weiß und mir bei dem Versuch, alles zu bedenken und möglichst richtig zu machen, strukturiert und reproduzierbar Dinge zu tun, irgendwann mächtig selbst im Weg stehe. Man braucht irgendein $Tool für etwas. Früher hätte ich das erstbeste genommen und mal gestartet.
Heute recherchiere ich gefühlt so lang, bis ich in Alternativen ertrinke und nachher das x-fache an Zeit ohne Ergebnis produziert hab.

Geht das nur mir so? Habt ihr das auch manchmal?
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Nachtrag: Ich weiß auch nicht, ob ich das richtig beschrieben hab.
Beispiel eigener Server.
Früher hab ich Dinge einfach installiert. Irgendwann lief es, wurde genutzt, peng.
Irgendwann wollte ich dann auf ne neue Kiste migrieren. Festgestellt, null dokumentiert, nicht mal ne vollständige Übersicht, was da genau alles drauf läuft.
"Das machst du beim nächsten Mal besser"
Neu aufgesetzt, begonnen mit Doku. Unzufrieden. Alternative: Alles in Ansible. Klug, ne? Dauert aber ewig. Irgendwann: Frust.

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@xpac bei mir läuft alles in docker, da ist das ansible playbook nicht so lang. und ich hab auch separate playbooks für verschiedene seiten und server.

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